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2017/12/19 - "La 100km dei Campioni"

#DA77: "VON VALENTINO ROSSI EINGELADEN ZU WERDEN IST EINE GROSSE EHRE FÜR MICH"

#DA77: "VON VALENTINO ROSSI EINGELADEN ZU WERDEN IST EINE GROSSE EHRE FÜR MICH"

Der 26-Jährige Berner bestritt am vergangenen Wochenende ein Offroad-Rennen auf der Trainings-Ranch des neunfachen Champions im italienischen Tavullia.

Für Dominique Aegerter war es die Premiere beim sogenannten «La 100 km dei Campioni», zu dem Valentino Rossi jeden Winter viele Rennfahrerkollegen für ein Wochenende in seine Heimat einlädt. Aegerter’s Debüt bei diesem Event kam allerdings mit Verspätung zustande, da wegen Schlechtwetter die für Mitte Januar geplante diesjährige Ausgabe in den Dezember verschoben werden musste. Die Rennstrecke ist eine Flat-Track, also loser Untergrund und ohne Sprunghügel. Als Rennmaschinen werden Motocross-Bikes mit Dirt-Track-Reifen eingesetzt. Nach einem Trainingstag wird das eigentliche Spektakel, das 100 Kilometer Rennen, als Teambewerb ausgetragen. Dominique Aegerter bildete mit dem Italiener Michael Rinaldi ein Gespann von insgesamt 20 Zweierteams. Das schweizerisch-italienische Duo kam als Achte ins Ziel.

#77 Dominique AEGERTER:

"Das 100 Kilometer Rennen auf Valentino Rossi’s Ranch war ein Mega-Event und ebenso ein supertolles Erlebnis. Es hat unbeschreiblich viel Spass gemacht. Auf der anderen Seite ist es natürlich eine grosse Ehre für mich, von Valentino persönlich zu dieser Veranstaltung eingeladen zu werden. Er ist bei der Auswahl der Teilnehmer und Fahrer sehr sorgfältig, die er auf seiner Trainings-Ranch haben will. Dieses Mal waren übrigens nicht sehr viele Nicht-Italiener dabei. Obwohl einige unbekannte Namen in der Starterliste standen, waren alle sehr, sehr schnell. Sie kennen natürlich dieses Terrain, da sie oft auf der Ranch trainieren."

"Die Veranstaltung hat am Samstag mit den Trainings begonnen. Von insgesamt 40 Fahrern fuhr ich die 18.-schnellste Rundenzeit. Ich habe mich also schnell auf die Anforderungen eingeschossen und für mein erstes Antreten in diesem starken Feld habe ich mich wacker geschlagen. Für das 100 km Rennen wurden Michael Rinaldi und ich als Team gelost. Er konnte zwar nicht ganz meinen Speed fahren, trotzdem haben wir uns bis auf Rang acht nach vorne gekämpft. Ich denke, das war keine schlechte Leistung von uns Beiden. Der Renntag wurde mit einem American-Race auf den Oval-Kursen abgerundet. Die ersten Zehn nach den Trainings waren direkt qualifiziert. Ich musste also den Sprung ins Finale über die Qualifikationsläufe schaffen, in denen jedes Mal die letzten Zwei rausgeflogen sind."

"Das grosse Finale des Wochenendes habe ich als Siebter beendet. Von den 40 anwesenden Fahrern, von denen die Meisten enorm viel Erfahrung auf dieser Dirt-Track-Piste haben, Siebter zu werden, kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Die zwei Tage waren ausserdem ein sehr, sehr gutes Training. In erster Linie für den gesamten Körper und auch aus fahrerischer Sicht. Aufgrund des vielen Slidens und Rutschens entwickelt man ein gutes Gefühl für das Vorder- und Hinterrad. Gleichzeitig hilft es dem Ausbalancieren und der Beherrschung des Motorrades. Alles in Allem, es hat riesigen Spass gemacht."

"Die Krönung war natürlich ein Foto zusammen mit Valentino und auch ein paar Worte mit ihm gewechselt zu haben. Vielen Dank nochmals für die Einladung und Gastfreundschaft an die gesamte Mannschaft um Valentino, die das vergangene Wochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben."