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2020/05/18 - MotoE™ World Cup 2020: Virtuelles Misano-Rennen gut gemeistert

Dominique Aegerter in der Warteschleife

Der 29-jährige Rohrbacher Motorradrennprofi hat seine virtuelle Rennpremiere gut gemeistert.

Dominique Aegerter, der in diesem Jahr bekanntlich den erst kürzlich geschaffenen MotoE™ World Cup bestreiten wird, bewegte sich am Sonntag auf ungewöhnliches Neuland. Erstmals im Rahmen der «Virtual MotoGP Race»-Serie wurde auf dem Misano World Circuit ein Rennen der Elektro-Bike-Kategorie ausgetragen. Dabei lieferten sich Aegerter und acht seiner aktuellen Konkurrenten spannende Action an der Spielkonsole. Für Aegerter endete die Premiere nach einer ereignisreichen Fahrt auf Rang neun.

#77 Dominique AEGERTER (Dynavolt Intact GP):

"Gleich vorweg muss ich zugeben, dass ich bislang nur wenig bis fast gar keine Erfahrungen mit einem Video-Rennspiel hatte. Für diesen Einsatz habe ich mich aber soweit es ging gut vorbereitet. Zusammen mit meinem Bruder Kevin habe ich auf seiner PlayStation bis zum Rennen viel geübt. Obwohl ich mich Stück für Stück steigern konnte, war es aber nicht zu übersehen, dass die anderen Fahrer viel mehr Praxis damit besitzen und starke Rundenzeiten hingelegt haben. Zum Glück wurde für dieses Rennen Misano gewählt. Die Strecke gefällt mir, es war lustig ausgerechnet auf dieser Piste zu fahren. Ich bin auch beeindruckt, wie realitätsnah das Spiel gemacht ist. Es schaut alles, inklusive dem ganzen Drumherum, genauso wie in Wirklichkeit aus, schier unglaublich wie genau die Grafik des Games arbeitet. Aber ich muss auch eingestehen, dass ich auf der Spielkonsole weniger begabt bin. Es erfordert viel Geschick und Übung, all diese Knöpfe gleichzeitig richtig zu betätigen."

"Leider ist das Rennen nicht ganz so gut ausgegangen, wie ich es mir erhofft hatte. Nach dem fünften Startplatz im Qualifying wollte ich diese Platzierung für mein Intact-Team auch ins Ziel bringen. Ich war aber offenbar zu nervös. Nach dem Start bin ich schon in der ersten Kurve hingefallen und beim Wegfahren im Grünen bin ich gleich nochmal umgefallen. Nach einem weiteren Sturz konnte ich allerdings wieder etwas aufholen und bin schliesslich auf Platz neun ins Ziel gekommen. Da ich allerdings einige Male neben der Piste fuhr, habe ich ein paar Strafsekunden aufgebrummt bekommen. Am Ende bin ich als Neunter gewertet worden. Nichtsdestotrotz hat es Mega-Spass gemacht. Endlich waren wieder Adrenalin und die Nervosität vor dem Start zu spüren, sowie auch einen Wettbewerb gegen meine Konkurrenten auszutragen. Es war auch lustig während des Spiels mit ihnen in Kontakt zu sein. Doch am meisten hoffe ich, dass wir bald wieder zur Normalität zurückkehren und endlich wieder auf unsere Bikes steigen können."